Repression im Zeichen der Krise

Barcelona PPCC Diada 2012In Katalonien erhöht sich der Druck auf die sozialen Bewegungen und die Unabhängigkeitsbewegung.

Spanien ist besonders stark von der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen. Regelmäßig berichten deutsche Medien über Wirtschaftsmigration aus allen Teilen des spanischen Staates, Korruptionsskandale, zehntausende Zwangsräumungen und weiter steigende Arbeitslosigkeit. Über die vielfältigen Proteste, Platzbesetzungen, spontane und koordinierte Arbeitskämpfe sowie über Repression wird derweil meist nur in linken Medien informiert. (mehr…)

Neue Adresse: Marina in anderen Knast verlegt

Free Marina - llibertat Marina - Freiheit für die politischen GefangenenMarina Bernadó wurde in ein anderes Gefängnis verlegt. Bitte neue Adresse beachten.
Der Knast „CP Sud Francilien“ ist ein Neubau und wird halb privat betrieben. Er befindet sich in der Kleinstadt Moissy Cramayel, im südöstlichen Umland von Paris. Nach Angaben von Marina ist sie dort mit anderen Baskinnen in einem Trakt untergebracht; in einem anderen Flügel für Männer sind weitere Basken inhaftiert. Tagsüber sind ihre Zellen zeitweise geöffnet, so dass die Frauen Möglichkeit zum Kontakt haben, Aktivitäten entwickeln und Freizeit gemeinsam verbringen können. Im vorigen Knast war Marina bis zu 21 Stunden pro Tag isoliert. Schreibt Marina!

Bilbao: 100.000 auf Gefangenen-Demo

Demo in Bilbao für die Freiheit der politischen GefangenenBis zu 115.000 Menschen beteiligten sich Anfang Januar 2013 in der baskischen Metropol Bilbao an einer Demonstration für den Friedensprozess mit Spanien und Frankreich und für die Freiheit der politischen Gefangenen.
Das Motto der Demonstration lautete: “Menschenrechte, Lösung, Frieden. Baskische Gefangene ins Baskenland”. Eine Demonstration im eigentlichen Sinne konnte wegen der Vielzahl der Teilnehmenden gar nicht mehr stattfinden, denn von der „Straße der Autonomie“, wo sich der Zug aufstellte, bis zum Bürgermeisteramt, wo die Abschlusskundgebung stattfand, war die Route ab 17 Uhr 30 trotz des strömenden Regens von Menschenmassen überfüllt. (mehr…)

Barcelona/Valencia: Demos für die Freiheit der politischen Gefanagenen zu Weihnachten

Prozess gegen Marina Bernado in ParisZu Weihnachten 2012 fanden in Katalonien erneut Demonstrationen für die Freiheit der politischen Gefangenen statt.
In zahlreichen Städten Kataloniens– darunter in Barcelona, Valencia, Lleida, Castelló, Manresa, Sabadell, … – versammelten sich dazu Unterstützerinnen und Unterstützer der politischen Gefangenen sowie Angehörige und Freunde. Traditionell werden zu den Umzügen neben Transparten, Fahnen und Bilder der Gefangenen auch Fackeln getragen. Die Umzüge zu Weihnachten finden in dieser Form seit mehreren Jahren statt.

Video | Fotoserie der Demos | Artikel mit Bildern bei Indymedia (mehr…)

Crònica Marxes de Torxes 2012

Crònica Marxes de Torxes 2012 Una vegada més, el nostre país s’ha omplert de torxes per reclamar que al Nadal, igual q la resta de l’any, volem a les nostres preses polítiques catalanes, la Marina i la Lola, lliures en una Terra Lliure.

Enguany, la llum de la solidaritat s’ha tornat a encendre recorrent els carrers de Barcelona, de València, de Castelló, de Manresa, de Lleida, de Molins de Rei, de Sabadell, de Granollers, de Cardedeu, de Vilafranca del Penedès i de Terrassa, (a Vilanova i la Geltrú s’han penjat pancantes per tot el poble i a Palma s’ha fet un mural) i ho hem fet denunciant que ens volen criminalitzar per ser solidaris, que ens volen jutjar per ser solidàries i per cridar que malgrat la repressió i la distància i els barrots de les presons no oblidem ni oblidarem a les nostres. El passat 11 de setembre, la manifestació de l’Esquerra Independentista va acabar al Fossar. Allà, després dels parlaments, van pujar en Ferran Blasi i el Gregori Saavedra, de la colla bastonera de Gràcia Cop a Cop, i ho van fer portant les fotos de la La Marina i la Lola, perquè un any més, una Diada més, i malgrat els discursos de la social-democràcia, aquí, als Països Catalans encara hi ha persones empresonades per causes de consciència i rebel·lió. (mehr…)

Manifestació solidaria del 11 de Setembre 2012

Prozess gegen Marina Bernado in ParisCom cada any Rescat, col.lectiu de suport als presos i les preses polítiques catalanes, us convoquem a la manifestació en solidaritat amb les nostres companyes Marina i Lola, la manifestació surtira com cada 11 de setembre del Passeig del Born a les 13:00.

Per que les volem a casa, Amnistia

Fins l’últim Rescat la lluita continua

Marina kurzzeitig im Hungerstreik

Marina Bernado - vaga de fam - HungerstreikLa nostra companya Marina Bernado, s’ha afegit a la vaga de fam per denunciar la greu situació en la que és trova el company Iosu Uribetxebarria, no és l’unica persona, ja que prop de 390 companys y companyes han secundat aquesta mesura de protesta.

Nach Angaben der in Barcelona ansässigen Soligruppe Rescat hat sich Marina Bernado im August einige Tage an Hungerstreikaktionen zur Unterstützung des politischen Gefangenen Iosu Uribetxebarria beteiligt. Der schwer kranke Baske wurde von der spanischen Justiz nicht freigelassen, obwohl dies gesetzlich vorgesehen wäre. Anfang September 2012 kam Uribetxebarria endlich frei.

Bericht vom Prozess gegen Marina in Paris

Prozess gegen Marina Bernado in ParisPolitische Statements und Gerangel im Prozess gegen Marina.

Die französische Justiz verurteilte Marina Bernadó in zwei Verfahren zu jeweils neun Jahren Haft, wobei die beiden Strafen nicht addiert werden. Bernadó rechnet mit ihrer Freilassung im Herbst 2015. Es ist für verurteilte ETA-Mitglieder absolut unüblich, dass sie vorzeitig oder gegen Bewährung entlassen werden.

Im Mai 2011 fand in Paris ein zweitätiger Prozess gegen Bernadó und drei Genossen statt. Zahlreiche UnterstützerInnen, FreundInnen, GenossInnen und Angehörige waren anwesend. Laut Staatsanwaltschaft sollen die vier logistisch für die ETA gearbeitet haben. Die Anklageschrift wies 36 Einzeldelikte auf. So sollen die Angeklagten Ausweispapiere und KFZ-Kennzeichen gefälscht und Material zum Bau von Bomben beschafft haben. Mit falschen Pässen hätten sie Wohnungen für andere ETA-Aktive angemietet und bereitgestellt. Außerdem sollen sie Anleitungen zum Bau von Sprengsätzen erstellt haben, darunter ein Video, in dem maskierte ETA-Angehörige mit schweren Waffen posieren und Schießübungen durchführen. Auch einen Überfall auf ein Waffengeschäft, bei dem dutzende Pistolen erbeutet wurden, sollen die Angeklagten verübt haben.
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Artikel in der Rote Hilfe Zeitung

Prozess gegen Marina Bernado in ParisAktivistin aus Barcelona schloss sich der baskischen ETA an und verbüßt Haftstrafe in Paris. Gerangel zwischen UnterstützerInnen und der Polizei bei Prozess Anfang Mai in Paris. Solidaritätskreis unterstützt Marina aus Deutschland. Artikel aus der Zeitung der Roten Hilfe, Sommer 2011.

In Europa nimmt das Baskenland innerhalb der politischen Repression gegen linke Organisationen, deren Mitglieder oder das Unterstützerumfeld eine besondere Rolle ein. Über 700 politische Gefangene sitzen in Gefängnissen, mehrheitlich in Spanien und Frankreich, aber auch in anderen europäischen Ländern sowie in Amerika. Im Baskenland wohnen gerade mal rund 2,7 Mio. Menschen, was erahnen lässt, welches Ausmaß die politische Verfolgung gegen zahlreiche Projekte und Initiativen der linken baskischen Unabhängigkeitsbewegung angenommen hat.
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Ehemalige Gefangene in Spanien begeht Selbstmord

Patrica HerasIn Barcelona nahm sich am 26. April 2011 die junge Queeraktivistin Patricia Heras das Leben.

Patricia Heras war eine der Beschuldigten im so genannten „4F-Verfahren“ gegen vier junge Leute aus Barcelona. Patricia Heras war zweitweise inhaftiert und wartete auf einen Prozess. Zuletzt war sie Freigängerin und musste die Nacht im Knast verbringen.

Im 4F-Verfahren bezieht sich auf Ausschreitungen zwischen KonzertbesucherInnen und der Polizei in einem besetzten Haus in Barcelona am 4. Februar 2006. Ein Polizist wurde damals schwer verletzt. Die Polizei nahm noch in der Nacht wahllos zahlreiche Personen zum Teil weit über das Stadtgebiet verstreut fest, die äußerlich der linken Szene zugerechnet wurden.
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